Julie Wolfthorn
JW in Berlin u. a.
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Aktuelles zu JW
Heike Carstensen

2002 wurden vor dem Wohnhaus von Julie Wolfthorn in der Kurfürstenstraße 50 in Berlin so genannte „Stolpersteine“ als Erinnerung gesetzt. Wie auf der unteren Abbildung zu erkennen ist, wurde auch für Julie Wolfthorn Schwester Luise Wolf ein Gedenkstein gelegt; beide Schwestern wurde im Oktober 1942 zusammen in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert.

 2005 wird sie auf einer Tafel am Platz der ehemaligen Luisenschule in Berlin als prominente ehemalige Schülerin benannt, und im November des Jahres konnte die „Julie-Wolfthorn-Straße“ am Nordbahnhof in Berlin eingeweiht werden.

 

 

Suche nach Personen

Julie Wolfthorn war jahrelang befreundet mit der Malerin Adele von Finck. Leider ist über diese Künstlerin wenig bekannt. Kann jemand weitere Hinweise zu ihr geben?

 

Werkverzeichnis

Das aktuelle Werkverzeichnis umfasst 460 Nummern. Dabei gibt es Arbeiten, die identifiziert sind und deren Standort bekannt ist, solche, von denen nicht klar ist, wo sie existieren, und solche, die als verschollen gelten. Und es gibt auch welche, von denen nicht eindeutig geklärt wen oder was diese abbilden (wie bei den beiden unten eingefügten Abbildungen). Da Julie Wolfthorn zu Lebzeiten eine sehr bekannte Künstlerin war, gibt es auch in vielen Pressebesprechungen und -artikeln Hinweise auf Bilder, die bisher noch gänzlich unbekannt sind. 

Suche nach Bildern

Um 1910 schuf Julie Wolfthorn das Porträt des Philosophen Constantin Brunner, dessen letzte Spur aus den 1930er Jahren stammt. Weiterhin gilt auch ein Doppelporträt, das den Schriftsteller Gerhart Hauptmann und seine Frau Margarete zeigt und das Anfang der 1930er auf Hiddensee entstanden, als verschollen.

In den 1920er Jahren entstand eine Reihe von Frauenporträts, die in der Literatur mehrfach erwähnt wurden, die aber noch nicht bekannt sind. Es handelt sich um Bildnisse der Schauspielerinnen Maria Orska und Carola Neher, der Tänzerin Vera Skoronel.


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